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Auf unserem mittlerweile 100 Jahre alten Bauernhof betreiben wir bereits in der vierten Generation eine kleinbäuerliche Landwirtschaft. Neben Rindern, Ziegen, Kaninchen und Hühnern, leben auf unserem Hof auch einige Katzen, Enten, Schildkröten und unsere Zuchthündin Luna vom Leiselbach. Auch Schleiereulen und Falken haben bei uns eine ruhige Brutstätte für ihren Nachwuchs gefunden und kehren in regelmäßigen Abständen wieder bei uns ein. Den Zwingernamen „vom Muhrwinkel“ habe ich von meinem Vater übernommen. Dieser züchtete bereits vor über 30 Jahren Dalmatiner. Außerhalb der Zucht fanden noch viele weitere Rassen, beispielsweise Dobermänner, Beagle, Schnauzer und Collie, bei uns ein zu Hause.
Über einen Zeitschriftenartikel wurde ich wieder auf den Deutschen Pinscher aufmerksam. Bereits in meinerJugend von dieser Rasse fasziniert, musste ich zu meinem Entsetzen lesen, dass dieser früher weit verbreitete Haus- und Hofhund bereits in den 50er Jahren vom Aussterben bedroht war und der Bestand laut der „Roten Liste“ der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.) noch immer als gefährdet gilt. Meine Entscheidung stand schnell fest: Ich wollte meinen Beitrag zur Arterhaltung dieser tollen Hunderasse leisten. |
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